Die Capella Nova Altenberg ist der Kammerchor des Altenberger Doms, der 2002 durch
Domorganist und -kantor Rolf Müller gegründet wurde. Die ambitionierten Sängerinnen
und Sänger singen vor allem Musik aus Barock und Wiener Klassik. Jährlich werden
auch mehrere Konzerte gestaltet, bei denen mit Orchester in barocker Aufführungspraxis
und historischen Instrumenten musiziert wird. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in
Werken des Barock und der Klassik, auch Kompositionen abseits des gängigen Repertoires
werden erarbeitet. Seit seiner Gründung hat sich der Chor einen hervorragenden Ruf als
Klangkörper erworben. Große Werke und bedeutende Oratorien, wie Bachs Matthäuspassion,
Johannespassion und h-Moll-Messe, Osteroratorium und Himmelfahrtsoratorium, Magnificat,
und viele Kantanten und Motetten, Händels „Messiah“, Dettinger Te Deum und Coronation
Anthems, Mozart Requiem, Brahms Requiem, Mendelssohn Symphonie „Lobgesang“ und
symphonische Psalmen 42, 95 und 115, alle großen Haydn-Messen, sämtliche Mozart-Messen,
inkl. Missa in c-Moll, KV 427 und, abseits des gängigen Repertoires, das Oratorium
„Die Israeliten in der Wüste“ von Carl Ph. E. Bach, dessen Magnificat, und die große
„Missa votiva“ von Jan Dismas Zelenka oder die Festmesse in d von Johann A. Hasse führte
der Chor auf. Neben Konzerten im Altenberger Dom erfolgten auch zahlreiche Einladungen,
wie z.B. nach Marienstatt, Schwerin, Salzburg u.a.
Darüber hinaus gestaltet die Capella Nova zahlreiche Gottesdienste am Altenberger Dom mit
Motetten und Messen aus Renaissance, Barock, Klassik, Romantik und Moderne.
Eine CD „Chormusik aus dem Altenberger Dom“ (2016) zeigt einen imposanten Querschnitt an
a cappella-Werken, u.a. Motetten von Anton Bruckner.
